Es ist jetzt schon fast ein Tag her seit der Veröffentlichung des Google Browsers „Chrome“, in dieser Zeit habe ich Chrome auf Arbeit und auch Privat genutzt und möchte jetzt meine ersten Eindrücke zum Besten geben.
Als erstes muss ich erwähnen das ich es sensationell finde das Google einen Browser entwickelt hat ohne das man etwas davon mitbekommen hat, was bei mir auch gleich den Gedanken angestoßen hat das Google eventuell schon ein eigenes Betriebssystem entwickelt…
Erst einen Tag vor der Veröffentlichung war auf dem Google-Blog zu lesen das am nächsten Tag ein Browser veröffentlicht wird: Google Chrome. Am 29.08. war auf Golem noch zu lesen das Google und Mozilla ihre Partnerschaft bis 2011 verlängern, dadurch war die Meldung eines eigenen Browser umso überraschender.
Direkt nach der Installation von Google Chrome, das war am 02.09. gegen 21:30 Uhr, wollte ich gleich mal den Acid3 Test für Chrome machen… Die Idee hatte ich anscheinend nicht allein, denn die Seite war gestern Abend down. Heute Früh auf Arbeit ist es mir dann gelungen, Ergebnis: 77 Punkte.
Komm ich jetzt zu meinen ersten Eindrücken.
Sehr schön ist das der Browser sehr aufgeräumt ist, vorteilhaft ist es auch das man in die Adressleiste, wie im aktuellen Firefox, direkt seine Suchbegriffe eingeben kann. Außerdem bringt Chrome die Möglichkeit mit HTML-Quellcode zu untersuchen, dabei kann man sich für jedes HTML-Element die dazugehörigen CSS-Eigenschaften anzeigen lassen, dies ist im Firefox mit der Erweiterung Firebug natürlich bereits möglich, dennoch ist es trotzdem ne schöne Funktion. Weiterhin bringt der Google Browser eine Javascriptkonsole, sowie einen Taskmanager mit. Mit diesem Taskmanager kann man anzeigen lassen welcher Tab bzw. Seite wie viel vom Arbeitsspeicher belegt. Diese genannten Funktionen sind besonders für Entwickler interessant.
Ein weiteres sehr schönes visuelles Feature ist, das man einen Tab einfach nach unten ziehen kann und dadurch in einem neuen Fenster geöffnet wird. Dieses Fenster kann an natürlich auch wieder in seine Tabs ziehen. Öffnet man ein neues Tab werden einem die am häufigsten besuchten Seiten als Vorschaubild angeboten. Später soll es auch möglich Sein Plug-Ins zu installieren, wie es bereits beim Firefox der Fall ist.
Schade ist es aber das man die geöffneten Tabs nicht speichern kann und damit die Tabs in der nächsten Sitzung nicht mehr zur Verfügung hat, aber die aktuelle Version ist ja auch noch eine Beta-Version. Ich kann nur jedem Interessierten raten den Browser selber mal zu Testen.
Ich freu mich schon auf Google OS 
Weitere Chrome Impressionen könnt Ihr auf Michas Blog lesen, er geht außerdem auf die Nutzungsbedingungen ein, die ich mir nicht durchgelesen habe

Ein Tab in ein neues Fenster droppen

Das Ergebnis des Acid3 Tests